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"Wir lebten in Emden"
Jüdisches Leben zur Zeit des Nationalsozialismus

Präsentation von Video-Dokumentation am 9.11.2017

Interview mit Towa Wolff, geboren in Emden als Auguste Hartogsohn.


"Unsere Drei" schrieben die Eltern im Mai 1939 hinter dieses Foto:
Gustl, Esther und Phillip Hartogsohn

Wir lebten in Emden - Jüdisches Leben in Familie und Gemeinde zur Zeit des Nationalsozialismus. In 14 Filmdokumenten berichten in Emden geborene Juden von ihrer Kindheit im NS-Staat. Verantwortlich für Konzeption und Umsetzung sind die Mitglieder der Max-Windmüller-Gesellschaft Gesine Janssen und Siegfried Sommer. Das Projekt wurde durchgeführt in Zusammenarbeit mit Hochschule Emden-Leer.

Am 9.11.2017 wurde ein Interview mit Towa Wolff, geboren in Emden als Auguste Hartogsohn, im Forum der VHS Emden vor ungefähr 60 Zuschauern präsentiert. Als 16jähriges Mädchen konnte Gustel Hartogsohn mit dem letzten legalen Auswanderungsschiff im März 1940 nach Palästina gelangen. In einem eindringlichen Interview wurde das Leben im Emden der dreißiger Jahre vor Augen geführt, außerdem die Drangsalierungen durch die Nazis, die Emigration und das neue Leben in Israel.

Die Filmdokumente werden Schulen zum Kauf angeboten, können aber demnächst auch im Stadtarchiv ausgeliehen werden. Sollte Interesse an einem der Filme bestehen, kann der Wunsch in einer Bestellliste beim Stadtarchiv eingetragen werden.