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3.-10.09.2017 - Emder Schüler in Israel - siehe in: Exkursionen 2017

Eine Reise nach Lodz Projekt mit BBS II Emden, www.emden-lodz.de

Stolpersteine auf der Homepage der Stadt Emden, www.emden.de                                 

Letzte Änderung
September 30. 2017 18:02:19
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Kontakte 2014


Dezember 2014

Zeitzeugenpräsentation an der BBS II Emden


Dr. Marion Deichmann, Gero Conring, SchülerInnen der BBS II Emden,
Dr. Rolf Uphoff                                                                                       

Dr. Marion Deichmann, pensionierte Psycholinguistin und Psychotherapeutin, hielt am 4.12.2014 einen Vortrag vor Schülerinnen und Schülern der BBS II Emden über ihre Flucht aus Nazi-Deutschland nach Frankreich. Die heute in der Nähe von Genf lebende US-Amerikanerin sieht sich als überzeugte Europäerin, die den Schülern aus Emden von dem Schicksal ihrer Familie berichtete. Sie wurde 1932 in Karlsruhe als Tochter jüdischer Eltern geboren. In den 30er Jahren siedelte die Familie nach Luxemburg über und emigrierte schließlich nach Frankreich, von wo die Mutter 1942 nach Auschwitz deportiert wurde. Die Tochter und die Großmutter, die nicht auf der Deportationsliste standen, konnten von Mitgliedern der Resistance an wechselnden Orten versteckt werden. So überlebte Marion Deichmann die Okkupation bei einer französischen Familie in der Normandie. Nach der Emigration in die USA heiratete sie einen Franzosen, mit dem es sie schließlich wieder nach Europa zog. Die Schüler waren sehr beeindruckt von der Lebensgeschichte Marion Deichmanns, die trotz der ernsten Thematik in charmanter Art und Weise für das Thema einzunehmen wusste. Ihre Lebensgeschichte wird im Mai 2015 in deutscher Sprache vom Stadtarchiv Karlsruhe veröffentlicht werden. Die Max-Windmüller-Gesellschaft und die BBS II Emden hatten zu der Veranstaltung eingeladen. Vermittelt wurde der Vortrag durch Prof. Dr. Ursula Koch aus Emden, welche die Biographie in die deutsche Sprache übertragen hat.

 Emder Zeitung vom 6.12.2014

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Mai 2014

Ostfriesland-Haggadah in der Knesset/Jerusalem

Shulamit Jaari, Ricardo Fuhrmann, Dr. Reinhold Kolck


Die Künstler Ricardo Fuhrmann und Daniel Jelin aus Norden zeigen eine Dokumentation ihrer Ausstellung nun auch in Israel. In Norden, Aurich, Emden, Jever und Leer wurde ihre Ostfriesland-Haggadah bereits der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Organisiert hat die Reise Wolfgang Freitag, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Ostfriesland.  Am 12. Mai 2014 konnte Ricardo Fuhrmann, begleitet von 30 Ostfriesen, im israelischen Parlamentsgebäude seine Kunstwerke präsentieren. Möglich machte diese Vernissage der israelische Botschafter Yaacov Hadas-Handelsman, der im vergangenen Jahr in Norden während der Ausstellungseröffnung Grußworte sprach. Die Ostfriesen trafen in der Knesset die ehemaligen Emder Shulamit Jaari (geboren als Sophie Nussbaum in Emden) und Eliahu Blum (Sohn des letzten Landesrabbiners in Emden, Samuel Blum). Dr. Reinhold Kolck, Mitglied der Max-Windmüller-Gesellschaft, überbrachte der Bibliothek in Yad Vashem Publikationen über das Emder Lodz-Projekt.

www.ostfriesland-haggadah.de


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April 2014

Netzwerktreffen „Christlich-Jüdischer Dialog in Niedersachsen“ in Hannover

Vereine und Gruppen mit dem Themenschwerpunkt Juden und Beziehungen zwischen Christen und Juden trafen sich zu einem Netzwerktreffen, veranstaltet von der evangelischen Landeskirche in Hannover, kirchliche Dienste, Kirche und Judentum.




Am Samstag, den 26. April 2014 besuchte der Vorsitzende der Max-Windmüller-Gesellschaft, Rolf Uphoff, das von der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Hannover organisierte Netzwerktreffen. Initiatorinnen dieses Treffens waren Frau Prof. Dr. Ursula Rudnick und Frau Dr. Melanie Mordhorst-Mayer von der Abteilung Kirche und Judentum innerhalb des Hauses der kirchlichen Dienste der Ev.-lutheriscischen Landeskirche Hannovers. Das Netzwerk wurde Ende 2013 gegründet. Etwa zeitgleich hatte die Synode der Ev-luth. Landeskirche Hannover eine Verfassungsänderung beschlossen, die Schuld der Kirche an Judenfeindschaft und Holocaust ausdrücklich eingesteht und sie zur Versöhnung mit dem Judentum verpflichtet. Daraus entsteht auch die Verpflichtung zur Festigung und Pflege von Kontakten mit dem Judentum.  Ziel der Veranstaltung am Samstagnachmittag war die Vernetzung möglichst vieler Gruppen, Organisationen und Vereine, die sich der Geschichte der Juden und der Förderung der vertraulichen und freundschaftlichen Beziehungen zu bestehenden jüdischen Gemeinden in Deutschland und in Israel widmen. Nachdem die Initiatorinnen sich und ihre Arbeit vorgestellt hatten, beschrieben die Vertreter die Arbeit ihrer Organisationen und ihre aktuellen Projekte. Es entstand ein eindrucksvolles Bild der verschiedenen Aktivitäten, die sich  ergänzen. Schon daraus ergibt sich der Vorteil eines funktionierenden Netzwerkes. Die Abteilung „Kirche und Judentum“ möchte die Grundlage für eine solche Vernetzung bilden. Sie wird jede teilnehmende Organisation mit Kontaktdaten versorgen Außerdem bietet sie eine Plattform für Veranstaltungen und weitere Treffen. Im Anschluss an die Besprechung konnten die Präsentationen der teilnehmenden Organisationen bei einer „best-practice“ Material- und Ideenbörse besichtigt werden.
Die Max-Windmüller-Gesellschaft stellte das Lodz-Projekt und seine Zielrichtung dar. Diese Präsentation erregte große Aufmerksamkeit und eine positive Resonanz. Es zeigte sich, dass die Gesellschaft mit dem Lodz-Projekt einen neuen Weg beschritten hat.
Das Netzwerktreffen endete mit einem Imbiss und einem Vortrag über Martin Luther und die Juden.